Änderungen Schreibweise Lokalnamen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Geoinformation HSR
Wechseln zu: Navigation, Suche
K
(2) Änderungen auf dem Übersichtsplan 1:5'000 in der Gemeinde Au TG)
Zeile 48: Zeile 48:
 
* Bewangen (im Kanton Thurgau) > [http://www.gis.zh.ch/gb/gb.asp?YKoord=707900&XKoord=265200&Massstab=10000 Beewange]
 
* Bewangen (im Kanton Thurgau) > [http://www.gis.zh.ch/gb/gb.asp?YKoord=707900&XKoord=265200&Massstab=10000 Beewange]
  
== Veränderung von Lokalnamen im Kanton Zürich
+
'''3)  Veränderung von Lokalnamen im Kanton Zürich'''
  
 
Im Kanton Zürich hält man sich strikte an die Weisungen 1948 und toleriert nur in seltenen Fällen Ausnahmen. Und wenn es Ausnahmen gibt, dann Richtung '''weniger''' als '''mehr Mundart'''. Beispiel '''Segel''' im der Gemeinde Hütten.
 
Im Kanton Zürich hält man sich strikte an die Weisungen 1948 und toleriert nur in seltenen Fällen Ausnahmen. Und wenn es Ausnahmen gibt, dann Richtung '''weniger''' als '''mehr Mundart'''. Beispiel '''Segel''' im der Gemeinde Hütten.

Version vom 6. August 2006, 17:31 Uhr

Beispiele von veränderten Lokalnamen im Kanton Thurgau

1) Änderungen auf dem Landeskartenblatt 1073 Wil 1:25'000

Gemäss Einschätzungen der SOGI (vgl. Stellungnahme SOGI Anhang1 2.1) entsprach die Schreibweise der Lokalnamen auf dem Landeskartenblatt 1073 Wil 1:25 000, Ausgabe 1978, weitgehend dem Standard Weisungen 1948. In der Ausgabe 2004 hat sich von rund 540 Lokalnamen die Schreibweise deren 290 (54%) geändert. Berücksichtigt man die Restriktionen des Leitfadens Toponymie 2006 für Dehnungen wie "Huse" anstelle "Huuse" usw., wären es trotzdem immer noch rund 240 Lokalnamen (44%), dessen Schreibweise entsprechend dem neuen Standard Leitfaden Toponymie 2006 gegenüber Standard Weisungen 1948 ändern. Die SOGI hat grob berechnet, dass auf Stufe amtlicher Vermessung mind. 350'000 Lokalnamen in der Schweiz existieren, davon ca. 240'000 in der deutschsprachigen Schweiz. Rechnet man die Verhältnisse des Kantons Thurgau hoch, so müssten im Laufe der Zeit zehntausende von Lokalnamen geändert werden, falls man gesamthaft auf den neuen Standard umstellen würde.

Aus Gründen des Copyrightes können hier die beiden Kartenblätter 1073 Wil Ausgabe 1978 und 2004 mit den markierten Veränderungen nicht veröffentlicht werden. Folgende Online-Karten sollen hier einen Einblick vermitteln.

Name Ausgabe 1978 > Name Ausgabe 2004 (Fenster schliessen mit 3x Klick zurück).

2) Änderungen auf dem Übersichtsplan 1:5'000 in der Gemeinde Au TG

Auffallend ist die Schreibweise des Weilers Rotbühl auf der Landeskarte 1:25'000 und auf dem aktuellen Übersichtsplan mit Roopel, obwohl es z.B. auf einer "Map.search.ch"-Kate im Internet Rotbüel heisst. Eigenartigerweise sprechen die Bewohner von Rotbüel und nicht Roopel nehmen an, dass die in der Gemeinde heutige Pläne in der Gemeinde Au völlig veraltet seien, da diese mit "Roopel" die Schreibeweise von ca. 1930 verwenden. Ein alter Übersichtsplan 1:5'000 (Bild einfügen) einer Anwohnerin zeigt, dass bereits 1955 Rotbühl geschrieben wurde, so wies auch auf der Ortstafel steht (Bild einfügen). Auf dem aktuellen Übersichtsplan (Bild einfügen) ist nicht nur Roopel, sondern auch manche andere Lokalname lautnah geschrieben.

Name Übersichtsplan 1955> Name Übersichtsplan 2004

Im Beobachter-Artikel "Wo Unsinn einen Namen hat" bekundet ein Vertreter des Bundesamtes für Landestopografie "Es kann doch nicht sein, dass wir die Kantonsgrenzen an der Schreibweise ihrer Flurnamen ablesen». Das dies leider der Fall ist, zeigt sich am gleichen Lokalnamen, welcher in Kanton Thurgau als Beewange und im Kanton Zürich als Bewangen angeschrieben ist.

  • Bewangen (im Kanton Thurgau) > Beewange

3) Veränderung von Lokalnamen im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich hält man sich strikte an die Weisungen 1948 und toleriert nur in seltenen Fällen Ausnahmen. Und wenn es Ausnahmen gibt, dann Richtung weniger als mehr Mundart. Beispiel Segel im der Gemeinde Hütten.