GIS2 2010 Gruppe 5

Aus GISpunkt HSR
Version vom 5. Januar 2011, 09:37 Uhr von Cblattma (Diskussion | Beiträge) (Phase 5: Die Wirkungsmodelle)

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Gruppenmitglieder

  • Corina Blattmann R08
  • Christian Ochsner R08

Thema

Freizeit -> Landschaft -> Naherholung

Der Druck auf die Landschaft nimmt zu aus diesem Grund wird die Naherholung im "Grünen" immer wichtiger. Naherholungsgebiete müssen deshalb bewusst geschützt und gefördert werden. Sport schon im Jungen alter ist wichtig und fördert eine gute Gesundheit deshalb ist es der Stadt Winterthur ein Anliegen Sportplätze und Spielplätze zu fördern, denn dort können sich schon die kleinsten Bewegen und austoben. Wichtig dabei sind kurze und sichere Wege die zu Fuss oder per Velo gut erreichbar sind. Verschiedenen Quellen kann entnommen werden, dass in Winterthur ein Sporthallenmangel herrscht. Zudem gibt es keinen Fluss oder See in der Stadt Winterthur der zum Baden lädt deshalb gab es in Winterthur schon früh künstlich erschaffene Hallen- und Freibäder und auch heute ist die Nachfrage danach sehr gross. Diese Freizeitanlagen benötigen jedoch sehr viel Platz.

In Winterthur können folgende Zonen für Sport und Erholung genutzt werden:

Wald

Gewässer

E1/E2 Erholugszone 1, Erholugszone 2

F Freihaltezonen

K Lw Kommunale Landwirtschaftszone

Stakeholder

Wir bewerten das Thema aus der Sicht von der Bevölkerung und Anwohnern der betroffenen Gebieten. Wo gibt es interessante Gebiete für Anwohner im Bereich Naherholung. Unser Ziel ist es aber auch heraus zu finden, wo Potential besteht für neue Sport- und Freizeitanlagen. Dies aus Sicht der Stadt Frauenfeld.

Phase 1: Erarbeitung des Repräsentationsmodells

Zu Bearbeiten:

Welche Probleme ergeben sich daraus?

Druck auf die Landschaft nimmt zu. Immer mehr Erholungsraum wird in Bauzone umgezont und verschwindet.

Siedlungen werden dichter. Anwohner fliehen ins Grüne.

Bevölkerung in Winterthur nimmt zu das heisst die Nachfrage nach Sport-- und Freizeitanlagen wird immer grösser.


Wer hat das Problem (Staekholder)?

Die Bevölkerung und Anwohner.


Welche Ziele für die Raumplanung lassen sich ableiten?

Naherholung wird immer wichtiger. Die Naherholungsräume sollen gefördert und gesichert werden. Es muss Fläche gesichert werden für Sport- und Freizeitanlagen.


Welche Daten werden für die Bearbeitung benötigt?

Nutzungsplan, Baureglement, evt. Kommunaler Richtplan, evt. Kant. Richtplan

Verzeichnis über Öffentliche Anlagen und Bauten, Gefahrenkarte, ÖV-Verzeichnis


Kriterien:

Hangneigung, Gefahren (Hochwasser), ÖV-Anschluss, NOX-Belastung

Phase 2: Erarbeitung der Funktionsmodelle

Bewertungs - Faktoren

Zonentyp

Erreichbarkeit

Luftbelastung

Topografie

Gefahren

Überbauungsstand


Bewertungsinhalt

  • Was ist eine gute Situation?
  • Was ist eine schlechte Situation?


GIS2 Situationsskizze schecht.jpg GIS2 Situationsskizze gut.jpg



Phase 3: Bewertungsmodell

Faktor 1

Zonentyp

Gute Situation:

Freihaltezone, Landwirtschaftszone, Zone für öffentliche Bauten und Anlagen, Reservezonen

Schlechte Situation:

Wohnzone, Industrie- und Gewerbezone, Zentrumszone


Bewertungsfaktor Zonenplan: (Die Bewertungen gelten für alle Zonen der jeweiligen Zonen-Obergruppe)

Zonenplan Liste.jpg


  1. Bewertungsüberlegungen: Was ist gut - was ist schlecht?
  2. Datengrundlage, resp. Faktorableitung (ZH ARV - NUTZUNGSUEBERSICHT_06_F)



Faktor 2

Überbauungsstand

Überbaut = schlechte Situation, denn hier gibt es keine Möglichkeit neue Sport- und Freizeitanlagen zu schaffen.

unüberbaut aber braureif = gute Situation, denn das Land ist bereit d.h. Erschlossen und kann überbaut werden.


Überbauungsstand Gewichtung

B, Überbaut

0

S, Baureif

100

5J, innert 5 Jahren Baureif

90

XJ, längerfristig Baureif

50

noData

noData


  1. Bewertungsüberlegungen: Was ist gut - was ist schlecht?
  2. Datengrundlage, resp. Faktorableitung (ZH ARV - NUTZUNGSUEBERSICHT_06_F)



Faktor 3

Erreichbarkeit

Gute Sitation:

Zu Fuss sicher erreichbar, Parkplätze in der Umgebung, Velowege, Guter ÖV-Anschluss

Schlechte Situation:

Kein ÖV-Anschluss, keine Parkmöglichkeiten, zu Fuss nicht erreichbar


Bewertungsfaktoren:

Haltestellenabstand Bahn

Haltestellenabstand Gewichtung

0-250m

100

250-500m

66

500-750m

33

750-100'000'000m

0

noData

noData


Haltestellenabstand Bus

Haltestellenabstand Gewichtung

0-150m

100

150-300m

66

300-450m

33

450-100'000'000m

0

noData

noData


  1. Bewertungsüberlegungen: Was ist gut - was ist schlecht?
  2. Datengrundlage, resp. Faktorableitung (ZH VERKEHR - OEV_HALTESTELLEN_P)

Faktor 4

Luftbelastung

Gute Sitation:

Tiefe Luftbelastung, wenig Feinstaub, tiefe NOX-Belastung

Schlechte Situation:

Hohe Luftbelastung, viel Feinstaub, hohe NOX-Belastung


Bewertungsfaktor Hangneigung:

NOX -Werte Gewichtung

10000.00 - 4331111.11

100

4331111.11 - 8652222.22

87

8652222.22 - 12973333.33

75

12973333.33 - 17294444.44

62

17294444.44 - 21615555.56

50

21615555.56 - 25936666.67

37

25936666.67 - 30257777.78

25

30257777.78 - 34578888.89

12

34578888.89 - 3890000.00

0

noData

noData


  1. Bewertungsüberlegungen: Was ist gut - was ist schlecht?
  2. Datengrundlage, resp. Faktorableitung (ZH AWEL - IMMISSION_NOX_2010_F)

Faktor 5

Topografie, Hangneigung

Gute Sitation:

Flach bis wenig Hangneigung

Schlechte Situation:

Steiler Hang


Bewertungsfaktor Hangneigung:

Hangneigung Gewichtung

0-9 C

100

9-18 C

87

18-28 C

75

28-37 C

62

37-46 C

50

46-55 C

37

55-63 C

25

63-72 C

12

72-85 C

0


  1. Bewertungsüberlegungen: Was ist gut - was ist schlecht?
  2. Datengrundlage, resp. Faktorableitung (SWISSTOPO_DTMAV)

Faktor 6

Gefahren

Gute Sitation:

Keine Gefahren in unmittelbarer Nähe

Schlechte Situation:

Hochwasser- und Erdrutschgefahr


Bewertungsfaktor Hochwassergefahr:

Hochwasser-Gefahr Gewichtung

No Data (keine Gefahr)

100

Insel

95

erhebliche Gefahr

0

mittlere Gefahr

50

geringe Gefahr

70

restliche Gefahr

90


  1. Bewertungsüberlegungen: Was ist gut - was ist schlecht?
  2. Datengrundlage, resp. Faktorableitung (ZH AWEL - HOCHWASSER_GEFAHRENKARTE_F)

Wertung der verschiedenen Faktoren

für Single Output

Faktor Wertung

Zonentyp

10-fach

ÖV-Erschliessung

2-fach

Überbauungsstand

1fach

NOX-Belastung

1-fach

Hochwassergefahr

1-fach

Hangneigung

1-fach



Faktorkombination: Gewichtung und Überlagerung

Model Diagramm klein.jpg


Auswertung

Karte-Abgabe klein.jpg

Phase 4: Das Veränderungsmodell (Entwurfs-/ resp. Planungsphase)

Zum Finden des Planungsprogramms stellten wir uns folgende Fragen:


Was ändert sich im Planungszeitraum von ca. 25 Jahren in den Perimetergemeinden?

Es entsteht ein Bevölkerungszuwachs

Mehr Wohnfläche wird benötigt

Der Wohnflächenbedarf pro Person nimmt zu

Der Druck auf die Landschaft nimmt zu

Die Siedlungen werden immer dichter


Was sind die absehbaren Trends und Entwicklungen?

Die Naherholung wird immer bedeutender

Die Fläche pro Person nimmt zu

Wachstum der Arbeitsplatzgebiete

Druck auf die Landschaft nimmt zu

Umstrukturierungen bestehender Bauten


Welche Problembereiche bei den Bewertungen wurden festgestellt die man versuchen sollte zu verbessern?

Klare Trennung zwischen Baugebiet und Naherholung

wenig Zusammenhängende Flächen nahe der Wohn- und Arbeitsplatzgebieten

Zersiedelung sollte vermieden werden


Welche Potenziale sollten ausgeschöpft werden?

Potential der guten Erschliessung MIV und ÖV

Nähe zum Wald respektive gute Naherholungsgebiete potential ausschöpfen

Die bestehenden Bauzonen verdichten Die gute Erschliessung optimieren


Was ist zu schützen/zu erhalten?

Die Freizeit- und Erholungsgebiete

Die Baustruktur in der Altstadt


Daraus ergibt sich als Anforderung an die Visionsplanung folgender Katalog:

Das Planungsprogramm für die Entwurfsteams


Entwicklungsvisionen für Winterthur

Vision Winti 2030 - Befehle für ArcGIS

Vision Winti 2030 - Karte

Vision Winti 2030 Karte Klein.jpg

Phase 5: Die Wirkungsmodelle

Wie wirken sich die Planungen auf die in der Phase 3 gemachten Bewertungen aus? Wo führen sie zu Verbesserungen wo zu verschlechterungen des Ausgangszustandes? Welcher Plan schafft es am besten...

  • auf die bestehende Werte Rücksicht zu nehmen?
  • vorhandene Potenziale zu erschliessen und optimal auszunützen?
  • mögliche Risiken zu vermeiden?

Um diese Fragen beantworten zu können wurde eine SWOT-Analyse erstellt. Dokumentation der Überlegung und Einschätzungen zu Optimierungspotenzial/Nützlichkeit des eigenen Modells:

SWOT Analyse

Was ist? Was könnte?

Stärken (Strengths):

Chancen (Oppurtunities):

  • ÖV-Erschliessung wurde berücksichtigt
  • Luftbelastung wurde in die Bewertung mit einbezogen
  • Überbauungsstand wurde berücksichtigt
  • Topografie wurde berücksichtigt
  • Gefahrenbereiche werden in die Planung mit einbezogen
  • Modelle sind wertefrei
  • Karte könnte z.B. auch für öffentliche Bauten und Anlagen verwendet werden

Schwächen (Weaknesses):

Gefahren (Threats):

  • Barrieren (Autobahn, Fluss) wurden nicht miteinbezogen
  • Die Erschliessung mit dem Langsamverkehr wurde nicht berücksichtigt
  • Sanierungsbedarf der Siedlung wurde nicht berücksichtigt
  • Ausnützungsziffer wurde nicht berücksichtigt
  • Fehlplanungen und Fehlprognosen für die Zukunft
  • Konzentration auf Baugebiet (Gebiete am Siedlungsrand würden sich auch anbieten)
  • Modelle wie diese ersetzten nicht die Gedanken und Überlegungen des Menschen.
  • Expertenmeinung: es fliesst keine Partizipation mit ein.

Fazit: Es wurden geeignete Grundlagen (ÖV-Erschliessung, Überbauungsstand etc.) verwendet, aber trotzdem gibt es Verbesserungspotenzial (Barrieren miteinbeziehen, nicht nur auf Baugebiet fokusieren etc.).

Wirkungsmatrix

Wirkungskarten

Rangierung:

1. Platz = Plan 02

2. Platz = Plan 04

3. Platz = Plan 06