Zebrasteifen-Safari

Aus Geoinformation HSR
Version vom 29. August 2015, 13:53 Uhr von Stefan (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Bild:Simpsons_Crosswalk_Abbey_Road.jpg == About this projekt / Über das Projekt == ''The zebra-crossing-safari is a project inspired by a project…“)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Simpsons Crosswalk Abbey Road.jpg

About this projekt / Über das Projekt

The zebra-crossing-safari is a project inspired by a project from zürich where they inspected approximately 3'500 zerba crossings. It takes them 3 years and over 100'000 CHF to complet this task. We want to do it on our own. We want to record zebra crossings in OpenStreetMap and rate them accoriding to their security level. It's a crowdsourcing project so everyone can help by recoring zerba crossing in OSM.

Im August 2015 stellte die Stadt Zürich ein Projekt vor, bei dem alle ca. 3'500 Fussgängerstreifen unter die Lupe genommen werden. Der Tagesanzeiger nannte es «Wolff's Zebra-Safari» und berichtete, dass das Ziel des Projekts sei, die Fussgängersicherheit zu steigern. Für die Erfassung der 50(!) Kriterien würde 45 Minuten pro Fussgängerstreifen dauern und die Software hätte 100'000 Franken gekostet. Bisher sollen 400 Streifen kontrolliert worden sein und das Projekt soll Ende 2016, d.h. nach drei Jahren Laufzeit abgeschlossen sein. Da drängte sich die Frage auf, ob eine solche Aktion nicht auch auf die ganze Schweiz - oder gar weltweit - ausgedehnt werden könnte; und dies vielleicht sogar günstiger und schneller? Jedenfalls könnte es einen Beitrag sein, wie viele Fussgängerstreifen es gibt - denn auch die Behörden wissen das nicht immer sicher.

Inspiriert vom Stadt Zürcher Projekt entstand das Projekt «Zebrastreifen-Safari». Eine Safari "ist eine Reise, deren Ziel es ist, Grosswild zu jagen oder – in neuerer Zeit – zu beobachten" (Zitat Wikipedia DE) - und genau das geschieht nun mit Zebrastreifen. Bei dieser OpenStreetMap-Aktion zum Eintragen von Zebrastreifen kann jedermann/-frau mitmachen - was ja selbstverständlich ist für ein Crowdsourcing-Projekt (siehe unten)!

Im Projekt «Zebrastreifen-Safari» überprüfen die Informatik-Praktikant/-innen des Geometa Labs der HSR die bereits vorhandenen Fussgängerstreifen auf selbst definierte Sicherheitsaspekte. Solche eher subjektiven Informationen gehören nicht in OpenStreetMap. Dafür entwickeln die Praktikanten selbstständig eine Software mit 'echten' Daten nach den Grundlagen der Informatik - und bereiten sich so für das Informatik-Studium an der HSR vor - wobei auch der Spass nicht zu kurz kommt.

Was ist der Zweck der Zebrastreifen-Safari?

Bei der Erfassung dieser Daten geht es nicht nur um die Sicherheit von Fussgängern sondern auch um die Verbesserung der Navigation von Fussgängern. Davon profitieren auch Sehbehinderte und Rollstuhlfahrer, für die Fussgängerstreifen eine besonders wichtige Information ist. Zudem wird im Herbstsemester am Geometa Lab der HSR ein Projekt zur automatischen Erkennung (weltweit) von aus Satellitenbildern durchgeführt. Die bereits eingetragenen Fussgängerstreifen dienen dann zur Qualitätskontrolle. Dieses Verfahren wird nicht alle Fussgängerstreifen erkennen - besonders nicht in Stadtgebieten - und wird die Daten auch nicht direkt in OpenStreetMap hochladen. Dafür wird ein kleines Spiel (MapRoulette - noch nicht gestartet) eingesetzt - aber davon später.

Verfolge das Projekt Zebrastreifen-Safari

Beim Projektstart (19.8.2015) waren 35'155 Fussgängerstreifen in OpenStreetMap Schweiz eingetragen und zwar mit "highway=crossing" und "crossing=traffic_signals/island/uncontrolled" (sowie ggf. weitere Attribute ("tags") gemäss dieser Wiki-Seite; crossing_ref ist veraltet bzw. UK-spezifisch). Siehe diese aktuelle Statistik. Mal sehen, wieviele es Ende 2015 sind! Verfolge das Projekt, bzw. uns auf Twitter (siehe #zebrastreifensafari!) und Instagram. Teile uns deine Meinung über Twitter oder Instagram (oder E-Mail) mit.

Nutze OpenStreetMap - und mach selber mit!

OpenStreetMap kann vielfältig genutzt werden: Beispielsweise online zur Orientierung (www.osm.org) und als Offline-App für die Navigation/Routing (z.B. OsmAnd oder Skobbler).

Man kann auch selber mitmachen bei diesem Crowdsourcing-Projekt und die Karte verbessern! Einfach anmelden unter OpenStreetMap. Trage fehlende Fussgängerstreifen ein (Tipp: Man nehme 'Crossing' brw. den "tag highway=crossing". Für Fragen zum OpenStreetMap-Projekt schaue zuerst auf osm.ch nach - und komme an die 6. Micro Mapping Party nach Rapperswil! Am Freitag 28. August 2015 geht's los ab 14:15 Uhr; ab 19 Uhr gibt's Barbeque (hier geht's zum [Party Programm mit Anmeldung]).

Kontakt

Anfragen zum Zebrastreifen-Safari-Projekt und zur Micro Mapping Party: Prof. Stefan Keller - Kontakt

Anfragen zum Informatik-Studium: www.hsr.ch, Tel. (0)55 222 41 11