Namenbuch und Flurnamenforschung

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Namenbuch


Warum sind Orts- und Flurnamen interessant ?

Quelle: Baselstädtisches Orts- und Flurnamenbuch

Die Bezeichnungen für Dörfer, Siedlungen, Höfe, Felder, Wälder, Berge, Strassen, Gewässer etc. sind ursprünglich stets in einem konkreten Zusammenhang entstanden und haben deshalb zunächst immer eine spezifische Bedeutung, welche aber später, nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten, oft nicht mehr verstanden wird – sei es, weil sich die Form des Namens verändert hat oder weil das zugrundeliegende Wort nicht mehr gebraucht wird. Die Entschlüsselung solcher Bedeutungen durch die Namenforschung kann wertvolle Hinweise geben auf siedlungsgeschichtliche, wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche, juristische, religiöse, geologisch-geografische, klimatische Bedingungen und Verhältnisse der näheren und ferneren Vergangenheit. Orts- und Flurnamen reichen teilweise bis in vorgeschichtliche Zeit zurück. Aber auch für die schriftarme Zeit des Mittelalters und der frühen Neuzeit sind sie ein wichtiger Mosaikstein bei der Rekonstruktion unserer Vergangenheit. Sie sind unbestritten ein wichtiges Kulturgut, das durch Güterzusammenlegungen und zunehmende Überbauung von Kulturland seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ausdünnte und heute, wie in der Stadt Basel bereits fast vollständig geschehen, zu verschwinden droht.


Einen guten Überblick über die Entstehung und Bedeutung von Orts- und Flurnamen sowie die Bedeutung der Namenforschung und Namenbücher kann mit dem Artikel «Über die Sammlung und Erforschung der deutschschweizerischen Orts- und Flurnamen» von Prof. Bruno Boesch gewonnen werden (1946, Schweizerisches Archiv für Volkskunde) wie auch im Artikel «Orts- und Flurnamen – Herkunft und Bedeutung» von Prof. Peter Glatthard (Ortsgeschichte Münsingen).


Namenbuch

Die Ergebnisse der Flurnamenforschung werden grundsätzlich in Namenbüchern festgehalten als systematische Fachdatensammlungen über die Bedeutung, Herkunft, historische Entwicklung, Aussprache, Schreibweisen usw. von Orts- und Flurnamen. Die Publikation dieser Namenbücher entspricht einem öffentlichen Interesse und ist Ziel des vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützten Projektes «Datenbank Schweizer Ortsnamen».


Weitere Details zu Orts- und Flurnamenbuch: Quelle: Baselstädtisches Orts- und Flurnamenbuch


Was ist ein Orts- und Flurnamenbuch?

In einem Orts- und Flurnamenbuch werden sämtliche Bezeichnungen für Örtlichkeiten in einem Gebiet gesammelt und, wenn immer möglich, sprachlich-historisch erklärt sowie die damit bezeichneten Fluren lokalisiert und charakterisiert. Die lebenden, d.h. in der Bevölkerung noch gebräuchlichen Namen sind dabei ebenso wichtig wie solche, die heute vergessen sind. Die abgegangenen Namen machen in der Regel ein Mehrfaches der lebenden aus.


Wer macht Orts- und Flurnamenbücher?

In der Schweiz gibt es eine lange Tradition von kantonalen Namenforschungsprojekten mit dem Ziel gedruckt publizierter Orts- und Flurnamenbücher. Die Kantone Appenzell, Nidwalden, Thurgau und Uri haben abgeschlossene Namenbücher; die Kantone Aargau, Glarus, Graubünden, St. Gallen und Zürich besitzen abgeschlossene Teilprojekte; in den Kantonen Baselland, Bern, Luzern, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Thurgau, Wallis und Zug existieren aktive Forschungsstellen.


Für wen ist ein Orts- und Flurnamenbuch?

Orts- und Flurnamenbücher sind zu gleichen Teilen für die gesamte Bevölkerung wie für die Forschung von Interesse. Dem Laien ermöglichen sie, dem Namen seines Wohnortes, seines Ausflugs- oder Ferienzieles einen Sinn zu entlocken, womit Namenbücher einen Beitrag zur lokalen Identifikation liefern. Dem Linguisten, Historiker, Ethnologen, Geologen, Geografen, Vermesser, Archäologen, Botaniker und Zoologen bieten sie eine Grundlage mit wertvollen Hinweisen für das jeweilige Spezialgebiet.


Wie wird ein Namenbuch gemacht?

Mit dem Ziel einer vollständigen Namensammlung müssen einerseits Orts- und Flurbegehungen mit Alteingesessenen durchgeführt werden, um die lebenden Namen und ihre ortsübliche Aussprache zu eruieren und um mittels Realprobe den bezeichneten Ort zu lokalisieren und charakterisieren; andererseits werden aus spezifischen Archivalien in Gemeinde- und Staatsarchiven (Güterverzeichnisse, Zinsrodel, Steuerbücher, Handänderungsurkunden etc.) möglichst alte Belege für Ortsbezeichnungen ausgezogen und in elektronischen Datenbanken erfasst; schliesslich werden für die Deutung der Namen Wörterbücher (des Schweizerdeutschen, des Alt- und Mittelhochdeutschen) und Nachschlagewerke (z.B. historische Personennamenbücher) sowie die umfangreiche Fachliteratur konsultiert.


Welchen Aufwand braucht die Erarbeitung eines Orts- und Flurnamenbuches?

Die wissenschaftliche Namenforschung ist aufwändig, da sie ihre Materialien in akribischer Detailarbeit zusammensuchen muss. Der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung SNF würdigt die Bedeutung der Namenforschung seit Jahrzehnten und unterstützt die kantonalen Forschungsstellen regelmässig, wenn durch Drittmittel – meistens die Kantone, oft zusätzlich auch Stiftungen – etwa die Hälfte des jährlichen Etats gesichert wird.


Flurnamenforschung

Begriff Ortsnamenkunde, Ortsnamenforschung, Toponomastik vgl. hier


Die Flurnamenforschung wird vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Beispiele von unterstützen Forschungsprojekten vgl. hier.

In der Schweiz werden Flurnamen in den Grundbuchplänen und Landeskarten immer mehr verdrängt, da durch die Siedlungstätigkeit es aus kartografischen Gründen wegen fehlendem Platz nicht mehr möglich ist, diese darzustellen. Um auch historische Flurnamen zu erhalten, ist es wichtig, diese in einem Archiv zu erhalten und der Öffentlichkeit (mölgichst mit GIS-Applikationen) im Internet zur Verfügung zu stellen. Eigenständige Informationsebenen eignen sich dazu weit besser, als amtliche Karten und Pläne, wo die Orientierung im Vordergrund steht und wo die Aspekte eines Fachthemas zu wenig stark berücksichtigt werden können.

Leider wird von gewissen Seiten behauptet, dass eine möglichst lautnahe Schreibweise der Flurnamen zur Erhaltung dieses Kulturgutes beiträgt. Dieser Sachverhalt wird jedoch bestritten und es kann ebenso argumentiert werden, dass Flurnamen das Kulturgut besser bewahren, wenn Flurnamen in einer möglichst normalisierten und vertrauten Weise geschrieben werden. Das zentrale Element eines Flurnamens ist die Existenz eines Flurnamens, nicht deren Schreibweise. Eine extreme Betonung einer möglichst lautnahen Schreibweise der Flurnamen kann sich sowohl negativ auf die Erhaltung der Flurnamen, wie auch auf die Erhaltung der Mundart auswirken weitere Betrachtungen dazu vgl. hier.

Flurnamen können besser gerettet werden, indem Forschungsergebnisse in einem mit fachspezifischen Geodaten verknüpften, im Internet öffentlich zugänglichen GIS-unterstützten Archiv verwaltet werden anstelle dass eingebürgerte Schreibweisen in eine möglichst lautgetreue Mundart geändert werden.


Links zu Namenforschung und Namenbuch

. KT Kanton Links
Wappen Schweiz.png CH Schweiz
Wappen Aargau.png AG Aargau
Wappen Appenzell Ausserrhoden.png AR Appenzell Ausserrhoden
Wappen Appenzell Innerrhoden.png AI Appenzell Innerrhoden
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Wappen BaselStadt.png BS Basel-Stadt
Wappen Bern.png BE Bern / Berne
Wappen Freiburg.png FR Fribourg / Freiburg
Wappen Genf.png GE Genève
Wappen Glarus.png GL Glarus
Wappen Graubünden.png GR Graubünden / Grigioni / Grischun
Wappen Jura.png JU Jura
Wappen Luzern.png LU Luzern
Wappen Neuenburg.png NE Neuchâtel
Wappen Nidwalden.png NW Nidwalden
Wappen Obwalden.png OW Obwalden
Wappen Schaffhausen.png SH Schaffhausen
Wappen Schwyz.png SZ Schwyz
Wappen Solothurn.png SO Solothurn
Wappen St.Gallen.png SG St. Gallen
Wappen Tessin.png TI Ticino
  • Repertorio toponomastico ticinese (RTT)
Wappen Thurgau.png TG Thurgau
Wappen Uri.png UR Uri
Wappen Waadt.png VD Vaud
Wappen Wallis.png VS Valais / Wallis
Wappen Zug.png ZG Zug
Wappen Zürich.png ZH Zürich


Schreibweise von Lokalnamen im Namenbuch sowie auf Karten und Plänen

Problemstellung

Zu kontroversen Auseinandersetzungen führt immer wieder die Frage, ob lautnahe Schreibweisen von Flurnamen in Namenbüchern auf Karten und Plänen übernommen werden sollen, insbesondere wenn sie nicht den Weisungen 1948 resp. Weisungen 2011 entsprechen.


Statement eines Geologen: Flurnamen dienen nicht nur der Verzierungen der Landeskarte. Und die Landeskarten sind auch kein raumreferenziertes Archiv der Sprachforscher. Die Flurnamen sind zuerst einmal Bezugspunkte zur Geländeansprache. Und dabei werden sie nicht zur momentanen Orientierung (z. B. bei einer Bergtour) sondern auch zur Beschreibung von Feldbefunden verwendet.


Vermessung ist nicht Forschung Christian von Arx schreibt am 10.10.2007 in der Solothurnerzeitung:

  • Amtliche Vermessung: Grundlage für Landeskarte, Grundbuchplan, Übersichtsplan und amtliche Register. Die einmal festgelegte Schreibweise soll unverändert bleiben.
  • Forschung, z.B. Flurnamenbücher: Für die Schreibweise haben die Sprachwissenschafter Regeln erarbeitet, doch werden die Namen im Flurnamenbuch in verschiedenen Varianten - entsprechend den verwendeten Quellen - geschrieben und auch in der Lautschrift wiedergegeben.


Schreibweise in Namenbücher

Auch für die Namenbücher selber ist es wichtig, dass Flurnamen gefunden werden können. Stichworte im Namenbuch des Kantons Luzern werden grundsätzlich gemäss Weisungen 1948 resp. Weisungen 2011 geschrieben.


Normalisierung geografischer Mundartnamen in Namenbüchern vgl. hier


Auseinandersetzung 1945

Die Auseinandersetzung ist nicht neu. Eduard Imhof hat unterschiedliche Aspekte bereits im Jahr 1945 in Die Ortsnamen in den amtlichen Plänen und Kartenfestgehalten.

Auf Seite 1 und 2 obiger Publikation sind folgende Abschnitte enthalten:

  • Die Ortsnamen (Lokalnamen) bilden einen wesentlichen, jedoch in ihren Formen seit Jahren heftig umstrittenen Inhaltsteil unser neuen amtlichen Pläne und karten. Die Kartierungsorgane des Bundes und der Kantone, aber auch die Vertreter der Sprach- und Geschichtswissenschaften bemühen sich um eine Neuregelung der Nomenklaturfrage.
  • In den bisherigen Reformbestrebungen hält Imhof zwei unterschiedliche Aspekte fest:
    • Die bisherigen eidgenössischen Kartenwerke besitzen keine sprachlich einheitliche Nomenklatur. Auch die «Instruktion für die Erstellung neuen Landeskarten» (technische Vorschriften der Eidg. Landestopografie vom 9. Januar 1937) hält an diesem Zustande fest. Sie schreibt vor: «Ortsnamen, welche ohne weiteres in die Schriftsprache, als die allgemein gültige Verkehrssprache übertragen werden können und an Ort und Stelle in dieser Schreibweise gebraucht werden, bekannt und verständlich sind, sind in der Schriftsprache wiederzugeben. Ortsnamen, welche dagegen nur in landläufigen Dialekt existieren und nur in dieser Form bekannt und verständlich sind, müssen in Dialektform geschrieben werden. Objektbezeichnungen, wie Fabrik, Bahnhof, Kapelle, Kloster, Kiesgrube, Schiessplatz, Schulhaus usw. werden in der Schriftsprache geschrieben.
    • Die Ortsnamenforschung hingegen erstrebt eine Aufnahme aller Namen in der lokalen Mundart. Im Streben nach sprachlicher Reinheit und Einheitlichkeit sucht sie ein Nebeneinander schriftsprachlicher und mundartlicher Ortsnamen oder gar ihre Mischung in ein und demselben Wortbild zu vermeiden oder wenigstens einzudämmen. Neben wissenschaftlichen und stilistischen Erwägungen sind es auch nationale Gesichtspunkte, die zugunsten der Mundart in die Wagschale gelegt werden. Es ist der Ruf nach stärkerer Betonung unserer eigenstaatlichen Substanz, nach Bodenständigkeit und sprachlichem Heimatschutz. In wohlberechtigten Selbstbehauptungswillen besinnt sich der heutige Schweizer wie mehr auf seine eigenen kulturellen Werte. So ist der Kampf gegen jede Schwächung und Verpfuschung der einheimischen Mundarten eine unserer besten nationalen Aufgaben.


Kompromisslösung Weisungen 1948/2011

Die Verfechter der beiden unterschiedlichen Aspekte konnten sich auf die Kompromisslösung Schreibregeln Weisungen 1948 einigen. Der Unterschied zu 1945 besteht darin, dass heute zwar seit 1948 Schreibregeln bestehen, diese aber gewissen Kreisen der Flurnamenforschung / Namenbuch / Nomenklaturkommissionen heute nicht mehr genehm sind und daher zum Teil massiv davon abgewichen wird. Vgl. dazu Zitat Eduard Imhof aus "Mein Standpunkt in der Ortsnamenfrage":

Sprachliche Einheitlichkeit wird durch meine Vorschläge nicht erreicht. Dieses Mangels bin ich mir bewusst. Jede Vermischung von Mundarten und Schriftsprache muss den sprachlich geschulten Kartenbenützer unsympathisch sein. Es wäre jedoch ein tragischer Irrtum, zu glauben, sprachliche Einheitlichkeit sei in der Plan- und Kartenbeschriftung der deutschen Schweiz überhaupt erreichbar. Eine kompromissfreie Lösung wäre nur in einer mundartlichen Spezialkarte mit phonetischen Lautzeichen möglich. Hoffen wir, dass auch eine solche nicht allzu lange auf sich warten lässt.


Auseinandersetzung 2004 - 2011

Die Auseinandersetzung in den Jahren 2004 - 2011 um die Schreibweise der Lokalnamen in der Schweiz war grundsätzlich eine Folge davon, dass man von der Einigung auf die Kompromisslösung 1948 in Richtung mehr Mundart im Sinne der Namenforschung abgewichen war. Mit dazu beigetragen haben z.B. folgende Umstände:

  • Nichtbefolgung der Weisungen 1948. Die Weisungen 1948 resp. Weisungen 2011 propagieren keine lautnahe, sondern eine moderate, kartengerechte Mundartschreibweisse von Lokalnamen.
  • Personelle Verflechtung der Namenforschung/Namenbuch und Nomenklaturkommission. Einzelne Nomenklaturkommissionen vertreten einseitig Interessen der Namenforschung resp. Namenbuch, wie sie 1945 von Eduard Imhof formuliert wurden und die Diskussion von 1945 wiederholt sich heute. Den Interessen der Benutzer mit den Anliegen der Beachtung des ursprünglichen Zweckes von Lokalnamen (Bezeichnung von Örtlichkeiten als Referenznamen zur Verständigung und Orientierung) wird dabei zu wenig Beachtung geschenkt.
  • Bisher wurde die enge Koppelung der Gebäudeadressierung und der Lokalnamen zu wenig erkannt vgl. grosse Bedeutung von Lokalnamen bei der Gebäudeadressierung.
  • Man war sich bisher zu wenig bewusst, dass Änderungen von Lokalnamen grosse Auswirkungen haben vgl. Lokalnamen in Chur.


Schlussfolgerungen

  • Bestehende Lokalnamen in der amtlichen Vermessung und in Landeskarten sollen nicht durch Schreibweisen des Namenbuches ersetzt werden, sondern die bestehenden Lokalnamen können im Namenbuch als wichtige Raumreferenznamen dienen. (Hinweis: Ahnen- und Familienforscher lassen nicht die heutige Schreibweise der Familiennamen z.B. bei der Einwohnerkontrolle ändern, sondern verwenden die Namen unverändert in ihren Untersuchungen. Dies bedeutet nicht, das mal auch ein Name geändert werden könnte).
  • Die amtliche Vermessung und die Landeskarten sollen daher nicht als thematische Ebenen des Namenbuches missbraucht werden, sondern als allgemeine Raumreferenz dienen.


Namenforschung im Ausland

Alte Namen für Äcker, Wiesen, Felder oder Wälder geben wertvolle Aufschlüsse über historische oder geografische Gegebenheiten. Da diese in Deutschland auf Katasterkarten häufig durch Nummern ersetzt werden, sind diese Flurnamen vom Aussterben bedroht. In Jena wurde wollen daher Namenforscher in einem Projekt die Flurnamen retten vgl. Artikel Namenforscher wollen Flurnamen retten.


Thübingen.jpg

1./2. Oktober 2009 Flurnamentagung an der Universität Jena

Im Thüringer Flurnamenprojekt wollen die Jenaer Forscher vom Institut für Germanistische Sprachwissenschaft und Heimatforscher vom Heimatbund Thüringen der Herkunft und Bedeutung gemeinsam auf den Grund gehen. Um die sprachlichen Denkmäler wie Fuchsbach und Kornwiesen vor dem Aussterben zu schützen, wollen Jenaer Wissenschaftler die Thüringer Flurnamen sammeln und erforschen.

Am Ende des Projektes soll ein Thüringischer Flurnamenatlas stehen, in dem neben den Namen auch historische Belege sowie die Herkunft und Bedeutung der einzelnen Namen nachzulesen sind. Doch vorher gilt es, das Projekt der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Neben Vorträgen zu thüringischen Flurnamen werden auf der Jenaer Tagung über 80 Namenforscher aus ganz Deutschland und Europa über ihre Forschung diskutieren.


Siehe auch


Weblinks


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